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1908 Geburt am 8.September in Wien. Besuch der Realschule. Angestellter einer Speditionsfirma
 
1927-1939 Reisen durch Europa und Afrika. Ausübung verschiedener Berufe, Wolf komponiert, schreibt und malt Bilder, die er wieder zerstört.
 
1940-1945 Kriegsdienst
 
1945 Selbstständiger Unternehmer. Wolf baut sich eine Existenz als Mineralölhändler auf.
 
1953 Entscheidung für den Beruf des freien Künstlers. Wolf arbeitet als Autodidakt.
 
1957 Großformatige Bilder "Welttheater" und "Babylonischer Turm" entstehen. Preisträger der 4. Viennale in Sao Paulo.
 
1960 Wolf arbeitet an der "Barriere gegen Dämonen", einer aus Altmaterial gestalteten Wand in einem Schuppen in St. Margarethen. Der Künstler zerstört sein fertiges Werk.
 
1961 Förderpreis des Unterrichtsministeriums.
 
1967/68 Nach zwei schweren Erkrankungen fühlt sich Wolf den großen Bildflächen nicht mehr gewachsen. Er beschäftigt sich fortan mit der Plastik.
   
Ab 1968 Eisenplastiken. Die Modelle sind aus Styropor gestaltet (Guß aus verlorener Form).
 
1970 Wolf nimmt an der XXXV Biennale in Venedig teil.
 
1970/71 Experiment mit Materialbildern. Wolf arbeitet wieder als Maler und Bildhauer.
 
1971 Von 28. Februar bis 14. März findet in der "Neuen Galerie der Stadt Linz. Wolfgang Gurlitt-Museum" die Ausstellung "Karl Anton Wolf. Plastik-Bilder Grafik" statt.
 
1972 Dem Künstler wird der Titel "Professor" verliehen.
 
1979 Das Buch "K.A. Wolf. Katalog einer imaginären Ausstellung" erscheint.
 
1983 Wolf schreibt die beiden bislang nicht verfilmten Drehbücher "Parabal" und "Das Erdhaufenspiel".
 
1985 "Parabal" wird im Schweizer Rundfunk als Hörspiel gesendet.
 
1987 Errichtung der Karl-Anton-Wolf-Stiftung mit Sitz in Wien, p.a. Zentralsparkasse und Kommerzienbank Wien (heute Bank Austria Creditanstalt).
 
1987 Der Künstler erhält das "Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien".
 
1989 Karl Anton Wolf stirbt am 9. März in Wien. Er ist am Friedhof "Neustift am Walde" begraben.